Udo Lindenberg (geb. 1946) – Sonderzug nach Pankow

Udo Lindenberg ist zweifellos ein deutscher Superstar und wurde 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Er ist heute noch aktiv, begann seine Musikkarriere aber schon in den 70er Jahren und trug maßgeblich dazu bei, deutsche Texte im Rock 'n' Roll populär zu machen. Trotz seines schnell erworbenen Ruhms erreichte er erst 2008 mit seinem 34. Studioalbum die Spitze der Albumcharts.
Einer seiner bekanntesten Hits ist “Sonderzug nach Pankow” aus dem Jahr 1983, in dem er seinen Wunsch besingt, in der DDR aufzutreten. Obwohl dieser Wunsch nie in Erfüllung ging, traf Udo 1987 den DDR-Staatschef Erich Honecker und schenkte ihm eine Lederjacke.
Nina Hagen (geb. 1955) – Nina Hagen Band

Nina Hagen war nicht immer als “Godmother of Punk” bekannt. Bevor die Sängerin als rebellische Musikerin für Schlagzeilen sorgte, sang sie in der DDR Schlager, wie den Hit “Du hast den Farbfilm vergessen”. Erst nach ihrer Übersiedlung in die BRD entwickelte Nina ihren unverwechselbaren Punk-Stil, dem sie auch heute noch treu ist.
Mit ihrer ersten Band, der “Nina Hagen Band”, erhielt sie mit dem gleichnamigen Album eine Goldene Schallplatte. Nina erregte nicht nur mit ihrer markanten Stimme Aufmerksamkeit, sondern auch durch ihre UFO-Theorien und ihre Spiritualität. Musikalisch ist sie weiterhin aktiv, und 2022 veröffentlichte sie einen neuen Song, der textlich vom Alten Testament inspiriert ist.
Roland Kaiser (geb. 1952) – Santa Maria

Der Name Roland Kaiser hat über Jahrzehnte hinweg die Herzen der Schlagerfans höher schlagen lassen. Der Sänger hat mit Hits wie “Warum hast du nicht nein gesagt” und “Santa Maria” unvergessliche Ohrwürmer geschaffen. Trotz zahlreicher Auszeichnungen und seinem hohen Alter ruht sich der gebürtige West-Berliner nicht auf seinen Erfolgen aus.
Im Jahr 2022 veröffentlichte Kaiser, der zu den erfolgreichsten Musikern Deutschlands zählt und im Laufe seiner Karriere über 90 Millionen Tonträger verkauft hat, sein 28. Studioalbum. “Perspektiven” eroberte die Spitzenposition der deutschen Albumcharts und wurde mit Gold ausgezeichnet. Der Sänger, bürgerlich Ronald Keiler, zeigt damit eindrucksvoll, dass ein Karriereende für ihn noch nicht in Sicht ist.
Dieter Hallervorden (geb. 1935) – Die Didi-Show

Dieter Hallervorden hatte keine klassische Erfolgskarriere. Trotz zahlreicher Absagen von Schauspielschulen zu Beginn seiner Karriere, ließ er sich nicht von seinem Traum abbringen. Er gründete die Kabarettbühne “Die Wühlmäuse”, auf der er jahrelang sein Publikum begeisterte. Der breiten Masse wurde er jedoch erst durch seine Sketch-Show “Nonstop Nonsens” bekannt, die 1975 startete.
In seiner vielseitigen Karriere hat sich “Didi”, wie er auch genannt wird, nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Musiker bewiesen. In den 70er- und 80er-Jahren veröffentlichte er mehrere Singles und schaffte es 2021 mit seinem Debütalbum “80 plus” sogar in die Top 50 der deutschen Albumcharts. An Ruhestand denkt er auch heute noch nicht.
Hugo Egon Balder (geb. 1950) – Alles Nichts Oder?!

In den 90er Jahren erlangte Hugo Egon Balder durch zwei verschiedene TV-Formate Berühmtheit. Zum einen führte er durch die Show “Tutti Frutti”, zum anderen durch die Torten-Spiele-Show “Alles Nichts Oder?!”, in der er an der Seite von Hella von Sinnen auftrat. Später arbeiteten sie erneut zusammen in der Sendung “Genial daneben”, in der er jahrelang in verschiedenen Varianten zu sehen war.
Hugo war dort als Quizmaster tätig, während Hella Teil des Rateteams war. 2021 gab Hugo seinen Rücktritt von der Show bekannt, um sich stärker auf seine Schauspielkarriere zu konzentrieren. Im selben Jahr spielte er eine Hauptrolle auf der Theaterbühne der Comödie Dresden und zeigte damit seine Vielseitigkeit als Künstler.
Thomas Gottschalk (geb. 1950) – Wetten, dass …?

Bevor Thomas Gottschalk als Moderator von “Wetten, dass…!?” zu einem der bekanntesten Entertainer Deutschlands wurde, führte er hauptsächlich durch Musiksendungen wie “Thommys Pop Show” und war als Radiomoderator bekannt. In den 80er Jahren trat er außerdem mit Mike Krüger und seiner Frau Thea in mehreren Komödien auf, wobei das Duo Gottschalk und Krüger als “Supernasen” bekannt war.
Gottschalk übernahm schon 1987 die Moderation von “Wetten, dass...?” von Frank Elstner, die schließlich seine erfolgreiche Karriere ausmachte. Nach einem schweren Unfall in der Show kündigte er 2011 seinen Rücktritt an. Doch 2021 kehrte Gottschalk noch einmal zu dem beliebten Unterhaltungsformat zurück. Trotz seines Alters steht er auch heute noch mitten im Geschehen.
Iris Berben (geb. 1950) – Rosa Roth

Iris Berben wurde 1978 durch ihre Rolle in der Comedy-Serie “Zwei himmlische Töchter” bekannt. Ihre wachsende Popularität ermöglichte es der Schauspielerin aus Detmold, zahlreiche weitere Film- und Fernsehrollen zu übernehmen. Dennoch blieb sie auch später der Comedy treu und spielte in den 80er Jahren regelmäßig neben Diether Krebs in “Sketchup”.
Große Beliebtheit erlangte sie als Kriminalkommissarin “Rosa Roth”, eine Rolle, die sie von 1994 bis 2013 in insgesamt 31 Episoden verkörperte. Neben ihrer Arbeit vor der Kamera ist sie auch als Synchronsprecherin aktiv, wie 2017 als sie “Schlumpfhilde” in “Die Schlümpfe” ihre Stimme lieh. Außerdem liest sie heute regelmäßig Hörbücher ein.
Heino (geb. 1938) – Blau blüht der Enzian

Heino ist zweifellos eine Ikone in Deutschland, bekannt durch seinen markanten Look mit platinblonden Haaren und seiner großen, dunklen Sonnenbrille. Doch auch seine eindrucksvolle Baritonstimme hat ihm Berühmtheit eingebracht. Der Sänger aus Düsseldorf ist seit den 50er Jahren im Musikgeschäft aktiv.
Heino hat im Laufe seiner Karriere immer wieder Neues ausprobiert, um ein breiteres Publikum anzusprechen und überraschte viele, als er mit “Rammstein” zusammenarbeitete und beim Metalfestival “Wacken” auftrat. 2021 wagte er sich sogar in die klassische Musik und veröffentlichte das Album “Heino goes Klassik”. Dieser Schritt zeigte erneut seine Vielseitigkeit und Bereitschaft, auch im hohen Alter noch musikalische Grenzen zu überschreiten.
Herbert Grönemeyer (geb. 1956) – Mensch

Herbert Grönemeyer kann auf eine jahrzehntelange Karriere zurückblicken. Er feierte große Erfolge mit seinen Hits “Männer” und “Flugzeuge im Bauch”. Mit seinem Lied “Mensch" gelang ihm 2002 der Sprung an die Spitze der deutschen Charts. Das gleichnamige Album verkaufte sich über 3,15 Millionen Mal und ist das zweit meistverkaufte Album in Deutschland.
Zum 20-jährigen Jubiläum dieses Erfolgsalbums gab Herbert 2022 sogar zahlreiche Konzerte. Neben seiner Musikkarriere war er auch als Schauspieler tätig und trat 1981 in dem Filmklassiker “Das Boot” auf. Letztendlich entschied sich Herbert jedoch für die Musik, was uns zahlreiche unvergessliche Lieder beschert hat. Sein bislang letztes Album “Das ist los” war ebenfalls ein großer Erfolg.
Helge Schneider (geb. 1955) – Katzeklo

Helge Schneider ist ein wahres Multitalent und eine komische Figur, die seit Jahrzehnten ein großes Publikum begeistert. Er ist Kabarettist, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler. Zudem ist er ein herausragender Jazzmusiker, der seine Lieder oft mit humorvollen Elementen bereichert. Seinen großen Durchbruch hatte er 1993 mit dem Song “Katzeklo”.
Im selben Jahr brachte er seinen ersten Film “Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem” heraus, der ihn zum Kultstar machte. Doch der zunehmende Ruhm behagte ihm nicht, sodass er sich für zwei Jahre ins Privatleben zurückzog. Mittlerweile ist er wieder aktiv und begeistert sein Publikum mit Musik und Improvisation. 2023 veröffentlichte er sein bisher letztes Album “Torero”.
Otto Waalkes (geb. 1948) – 7 Zwerge – Männer allein im Wald

Wenn jemand für Lacher sorgt, dann ist es der Ostfriese Otto Waalkes. Seit über 50 Jahren bringt der Komiker sein Publikum zum Lachen. Der Erfinder der Ottifanten denkt noch lange nicht ans Aufhören und spielte 2021 eine Hauptrolle in der von ihm produzierten Komödie “Catweazle”.
Seine Filmkarriere begann bereits in den 80er Jahren, doch im Jahr 2004 konnte er mit dem Film “7 Zwerge – Männer allein im Wald” noch einmal einen Mega-Erfolg feiern. Otto ist nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Musiker bekannt, und auf der Bühne trägt er regelmäßig seine humorvollen Lieder auf. Sein Mix aus Wortspielen, übertriebener Körpersprache und Geräuschen sorgt immer für gute Laune und Begeisterung.
Jutta Speidel (geb. 1954) – Fleisch

Jutta Speidel kann stolz auf eine Karriere zurückblicken, die schon fünf Jahrzehnte anhält. Ihre erste Hauptrolle spielte sie 1975 in “Die letzten Ferien”, auch wenn sie zuvor schon vor der Kamera stand und 1969 unter anderem in “Hurra, die Schule brennt!” zu sehen war. Der Durchbruch gelang ihr 1979 mit dem Film “Fleisch”, der sogar international erfolgreich war.
Im deutschen Fernsehen war sie in zahlreichen Produktionen präsent, darunter “Rivalen der Rennbahn” und viele Jahre in den Serien “Forsthaus Falkenau” und “Um Himmels Willen”, in denen sie stets für hohe Einschaltquoten sorgte. Auch heute noch ist Jutta aktiv und spielte 2022 in “Karla, Rosalie und das Loch in der Wand” mit.
Anja Schüte (geb. 1964) – Forsthaus Falkenau

Anja Schüte hat sich in der deutschen Film- und Fernsehwelt einen festen Platz erobert. Die Hamburgerin begann ihre Karriere in den 80er Jahren mit einer Rolle im Erotikfilm “Zärtliche Cousinen”. Doch bald zeigte sie ihr Talent in seriösen Rollen und überzeugte in beliebten TV-Serien wie “Die Wicherts von nebenan”, die von 1985 bis 1990 lief sowie in der langjährigen Serie “Forsthaus Falkenau”, in der sie drei Jahre lang mitspielte.
Auch privat fand Schüte ihr Glück. Nach einigen gescheiterten Beziehungen, darunter mit Schlagerstar Roland Kaiser und Architekt Mauritius Hans Schwemer, hat sie den Mann fürs Leben gefunden. Heute lebt sie mit ihrem norwegischen Ehemann, der als Reeder tätig ist, in Oslo.
Roswitha Schreiner (geb. 1965) – Liebling Kreuzberg

Roswitha Schreiner war über viele Jahre hinweg regelmäßig im deutschen Fernsehen zu sehen. Die vielseitige Schauspielerin aus Eschweiler wurde von Erika Dannhoff in die Schauspielkunst eingeführt, bevor sie erste Rollen auf der Theaterbühne übernahm. Dort verfeinerte Schreiner ihr Können und stieg später zum TV-Liebling auf.
Ihren Durchbruch hatte sie als rebellische Anwaltstochter in der Erfolgsserie “Liebling Kreuzberg”, die sie zwölf Jahre lang bis 1998 spielte. Auch als Kommissarin Miriam Koch im “Tatort” fesselte sie regelmäßig das Publikum. 2012 gewährte sie in der Reality-TV-Show “Mein Promi-Restaurant” einen persönlichen Einblick, als sie gemeinsam mit ihrem Mann einen Biergarten auf Bali eröffnete und sich damit von der Schauspielerei verabschiedet hat.
Juliane Rautenberg (geb. 1966) – Die Wicherts von nebenan

Wenn man den Namen Juliane Rautenberg hört, denkt man unweigerlich an “Die Wicherts von nebenan”. Die in Ost-Berlin geborene Schauspielerin studierte an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” und begann ihre Karriere am Landestheater Parchim. Nach ihrer Übersiedlung in den Westen setzte sie ihre Erfolgsgeschichte fort und erlangte Popularität nicht nur durch “Die Wicherts von nebenan”, sondern auch durch Gastauftritte in Serien wie “Derrick”.
Mittlerweile hat sich die Berlinerin aus dem Fernsehen zurückgezogen. Nach einem Studium der Philosophie, Politikwissenschaften und Theologie an der Humboldt-Universität veröffentlichte sie 2009 ihr Buch “Frakturen” mit eigenen Erzählungen und trat damit kurzzeitig wieder ins Rampenlicht.
Hermann Giefer (geb. 1947) – Forsthaus Falkenau

Fans von “Forsthaus Falkenau” kennen Hermann Giefer als Waldarbeiter Hermann Koller, eine Rolle, die er in 186 Episoden von 1988 bis 2008 spielte. Der in Kloster Arenberg geborene Schauspieler begann seine Karriere in diversen Nebenrollen kleinerer Filmproduktionen, wodurch er jedoch in ganz Deutschland bekannt wurde.
Er konnte sich damit eine erfolgreiche Karriere aufbauen. Neben seiner langjährigen Rolle in “Forsthaus Falkenau” hatte er auch Auftritte in Serien wie “Der Bulle von Tölz” und “Die schnelle Gerdi”. 2023 hatten Fans von “Dahoam is Dahoam” Grund zur Freude, als Giefer seine Rückkehr in die Serie ankündigte, in der er schon seit 2008 mehrere Jahre lang zu sehen war.
Winfried Frey (geb. 1968) – Forsthaus Falkenau

Winfried Frey entdeckte seine Leidenschaft für die Schauspielerei bereits im Alter von elf Jahren, absolvierte jedoch erst von 1984 bis 1986 eine professionelle Ausbildung. Der in Neuburg an der Donau geborene Frey erhielt anschließend ein Engagement an der bekannten Volkssängerbühne Platzi, wo er erste Erfahrungen sammelte.
Seinen Durchbruch feierte er in der RTL-Serie “Zum Stanglwirt”. Frey zeigte seine Vielseitigkeit als Schauspieler schließlich im Drama “Alle haben geschwiegen” und debütierte 1996 in der Serie “Forsthaus Falkenau”, in der er in 129 Folgen zu sehen war. Neben seiner Arbeit vor der Kamera hat er auch als Autor und Theaterregisseur Anerkennung gefunden. Er ist zum Beispiel Dialogautor für die Serie “Dahoam is Dahoam”.
Hendrik Martz (geb. 1968) – Gegen den Wind

Hendrik Martz erlangte erstmals Bekanntheit durch seine Hauptrolle in der beliebten ZDF-Weihnachtsserie “Patrik Pacard”. Die Serie wurde zunächst in der Schweiz ausgestrahlt, bevor sie auch in Deutschland und Österreich zu sehen war. Später zog Martz nach New York, um seine Schauspielausbildung am renommierten “Neighbourhood Playhouse” zu vertiefen.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begann seine Karriere richtig Fahrt aufzunehmen. Martz war in erfolgreichen Serien wie “Die Wicherts von nebenan”, “Praxis Bülowbogen” und “Gegen den Wind” zu sehen. Neben seiner Schauspielkarriere spielte er auch in der Band “Band Deutscher Mädels”, verließ diese jedoch 2014 aufgrund von internen Meinungsverschiedenheiten. Außerdem ist er fester Dozent an der ISFF in Berlin und weiteren Schauspielhochschulen.
Julia Grimpe (geb. 1969) – Forsthaus Falkenau

Julia Grimpe entschied sich schon früh für die Schauspielerei. Die gebürtige Bremerin absolvierte ihre Ausbildung am Bühnenstudio der Darstellenden Künste in Hamburg. Anschließend sammelte sie Bühnenerfahrung an renommierten Theatern wie der Schaubühne Berlin und dem Renaissance-Theater Berlin.
Ihr Filmdebüt gab sie 1988 in “Viel Lärm um nichts” und übernahm bald darauf eine Hauptrolle in “Die Bombe tickt”. Viele kennen sie jedoch als schlaue Studentin Anna aus der Familienserie “Forsthaus Falkenau”. Zuletzt begeisterte Grimpe die Zuschauer in der Telenovela “Sturm der Liebe” mit ihrem schauspielerischen Talent. Seither ist es etwas ruhiger um die Schauspielerin geworden und wir können gespannt sein, ob wir sie bald in einer neuen Produktion sehen werden.
Anja Kruse (geb. 1956) – Forsthaus Falkenau

Die vielseitige Anja Kruse hat sich schon vor Jahrzehnten fest in der deutschen Fernsehlandschaft etabliert. Bevor die gebürtige Essenerin vor der Kamera glänzte, zeigte sie ihr Können auf der Theaterbühne. 1981 war Kruse im Film “Die weiße Rose” zu sehen, der die Geschichte der Widerstandsgruppe aus den 30er Jahren thematisiert.
Weitere Bekanntheit erlangte sie durch ihre Rolle als Dr. Angelika Rombach in der beliebten Serie “Forsthaus Falkenau”, in der sie von 1990 bis 1992 auftrat. Kruse ist weiterhin in deutschen Produktionen zu sehen, auch wenn sie schon seit vielen Jahren in Südfrankreich lebt. 2023 spielte sie an der Seite von Ingolf Lück im Theaterstück “Brauchen Sie ‘ne Quittung?”.
Christian Wolff (geb. 1938) – Forsthaus Falkenau

In den 50er Jahren, der Ära des Rock ‘n’ Rolls und der Petticoats, trat Christian Wolff mit dem kontroversen Film “Anders als du und ich” ins Rampenlicht. Seine Schauspielkarriere nahm daraufhin rasch Fahrt auf. Der gebürtige Berliner war ab den 70er und 80er Jahren vermehrt in deutschen TV-Produktionen präsent.
In der nostalgischen Weihnachtsserie “Nesthäkchen” spielte er eine Hauptrolle. Legendär wurde Wolff jedoch als Förster Martin Rombach aus der beliebten Serie “Forsthaus Falkenau”, in der er bis 2006 in allen Folgen zu sehen war. Trotz seines hohen Alters ist der Schauspieler weiter aktiv und tritt regelmäßig in neuen Fernsehproduktionen auf, wie zum Beispiel zuletzt in “SOKO Stuttgart”.
Mario Adorf (geb. 1930) – Die Blechtrommel

Mario Adorf zählt zu den renommiertesten deutschen Schauspielern und seine Karriere erstreckte sich über fünf Jahrzehnte. Er hat sein Talent in über 200 Film- und Fernsehproduktionen unter Beweis gestellt. Sein Durchbruch gelang ihm schon im Jahr 1957 mit “Nachts, wenn der Teufel kam”, worauf er eine erstklassige Karriere aufbauen konnte.
Adorf spielte in zahlreichen bedeutenden Filmen mit, darunter die Literaturverfilmungen “Die Blechtrommel” und “Momo”, in dem er neben dem Kinderstar Radost Bokel auftrat. Heutzutage tritt der in Zürich geborene Schauspieler seltener im Fernsehen auf und genießt mit über 90 seinen wohlverdienten Ruhestand, auch wenn man ihn manchmal bei öffentlichen Veranstaltungen sehen kann.
Gojko Mitić (geb. 1940) – Winnetou

Gojko Mitić ist ein deutsch-serbische Schauspieler, der ein gefeierter Star in der DDR war. Er wurde häufig für Rollen besetzt, in denen er indigene Charaktere spielte, was ihm den Spitznamen “Winnetou des Ostens” einbrachte. Auch nach der Wende blieb er diesem Rollenbild treu, ohne jemals Winnetou in einem Film zu verkörpern.
Erst im Jahr 1992 übernahm Mitić bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg die Rolle des Winnetou von Pierre Brice und spielte sie bis 2006 insgesamt 1.024 Mal. Neben seiner Theaterarbeit trat er auch regelmäßig in beliebten deutschen TV-Serien wie “Forsthaus Falkenau” auf. 2013 kehrte er nach Bad Segeberg zurück, wo er nun Winnetous Vater verkörpert.
Tine Wittler (geb. 1973) – Einsatz in 4 Wänden

Tine Wittler lebt heute im Wendland und hat dort das Projekt “Wittlerins Wohnzimmer” ins Leben gerufen. Ursprünglich als Kleinkunstbühne geplant, wurde es aufgrund der Corona-Pandemie zu einer Streamingplattform umfunktioniert. Nebenbei bietet Wittler Künstlern Coaching an. Bekanntheit erlangte sie selbst als Schriftstellerin und durch die erfolgreiche TV-Show “Einsatz in 4 Wänden”, die sie etwa zehn Jahre lang moderierte.
In dieser Sendung half sie Familien, ihre Zimmer zu renovieren und umzubauen, oft ohne großes Mitspracherecht der Bewohner. In der Spezialausgabe “Einsatz in 4 Wänden – Spezial” wurden sogar komplette Häuser umgestaltet. Tine Wittler hat aber eine viel längere Karriere im Fernsehen hinter sich, da sie jahrelang als Redakteurin unzählige Erfolgsformate kreierte und umsetzte.
Andreas Türck (geb. 1968) – Andreas Türck Talkshow

Andreas Türck war in den 90er Jahren einer der beliebtesten Moderatoren Deutschlands. Als Talkmaster war er als “Mr. Charming” bekannt und moderierte die Talkshow “Andreas Türck” vier Jahre lang auf ProSieben. 2004 wurde er jedoch vom Sender suspendiert, nachdem schwere Anschuldigungen gegen ihn erhoben wurden.
Obwohl er von allen Anklagen freigesprochen wurde, gelang ihm durch sein negativ beeinflusstes Image kein erfolgreiches Comeback als Moderator, auch wenn er noch einmal verschiedene Formate übernahm. Der ehemalige Handballspieler wechselte schließlich ins Unternehmertum und gründete 2016 die Influencer-Marketing-Firma “Buzz Bird”. Heute ist er auch sehr aktiv auf Instagram und strebt eine Karriere als Sänger an. Mittlerweile hat er schon drei Lieder veröffentlicht.
Eva Herman (geb. 1958) – Tagesschau

Zu Beginn der 2000er Jahre galt Eva Hermann als eine der beliebtesten Moderatorinnen Deutschlands, bekannt als vertrauenswürdige Nachrichtensprecherin der “Tagesschau”, in der sie schon ab 1988 über die aktuellen Geschehnisse informierte. Ihre Karriere nahm jedoch eine Wende, als sie drei Bücher veröffentlichte, in denen sie Feminismus kritisierte und rechtsextreme konservative Ansichten vertrat.
Ein folgender Skandal führte 2007 zu ihrer Entlassung durch den NDR. Heute lebt Eva mit ihrem Lebensgefährten Andreas Popp in Kanada. Von dort aus verbreitet sie weiterhin ihre kontroversen Thesen, die besonders im rechten und verschwörungstheoretischen Milieu Anklang finden. Sie nutzt Plattformen wie Telegram, wo sie 2021 bereits 180.000 Follower verzeichnete, mit denen sie ihre Ansichten teilt.
Elke Sommer (geb. 1940) – Ein Schuß im Dunkeln

Elke Sommer startete ihre Karriere auf ungewöhnliche Weise: Während eines Urlaubs in Italien wurde die Berlinerin überraschend bei einem Schönheitswettbewerb zur Schönheitskönigin ihres Ferienortes gewählt und anschließend von Regisseur Vittorio de Sica entdeckt. De Sica holte sie 1958 nach Rom und drehte ihren ersten Film mit ihr.
Bald darauf zog es die “Miss Viareggio” nach Hollywood. In den 60er Jahren spielte Elke unter anderem im beliebten Pink-Panther-Film “Ein Schuss im Dunkeln” neben Peter Sellers. Insgesamt war sie in über 100 Produktionen zu sehen und feierte auch Erfolge als Sängerin. Inzwischen hat sie sich zur Ruhe gesetzt. In ihrem Haus in Los Angeles widmet sie sich heute der Malerei.
Thea Gottschalk (geb. 1946) – Die Supernasen

Thea Gottschalk stand im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann, Moderator Thomas Gottschalk, eher im Hintergrund, während er immer weiter die Karriereleiter nach oben stieg. Die beiden lernten sich in den 70er Jahren beim Medizinerball in München kennen. 1976 heirateten sie, und Thea übernahm direkt das Management ihres Mannes, wodurch sie gemeinsam an seiner Karriere arbeiteten.
In den 80er Jahren trat sie sogar gemeinsam mit ihm und Komiker Mike Krüger in den “Supernasen”-Filmen auf. Regelmäßig trat sie bei verschiedenen Veranstaltungen neben ihrem langjährigen Ehemann auf, wo sie durch ihre extravagante Kleidung Aufmerksamkeit erregte. Ansonsten zog sie ihre beiden Söhne in Kalifornien auf. 2019 gaben Thea und Thomas ihre Trennung bekannt.
Freddy Quinn (geb. 1931) – Junge, komm bald wieder

Freddy Quinn ist einer der bekanntesten Sänger Deutschlands, auch wenn seine Karriere schon Jahrzehnte zurückliegt. Er verkaufte insgesamt über 60 Millionen Platten. Zu seinen größten Hits zählen “La Paloma” aus dem Jahr 1961 und “Junge, komm bald wieder”, der ein Jahr später veröffentlicht wurde. Beide erreichten die Spitze der deutschen Charts.
In seinen Liedern thematisierte der gebürtige Wiener oft Heimweh und das Meer, inspiriert von seiner eigenen Zeit auf hoher See. Quinn hatte eine aufregende Jugend und trat bereits als Teenager als Akrobat und Seiltänzer auf. Heute ist der Wahlhamburger im Ruhestand und genießt sein Leben mit seiner Ehefrau Rosi, die er 2023 im Alter von 91 Jahren heiratete.
Peter Kraus (geb. 1939) – Sugar Baby

Beim Thema deutscher Rock 'n' Roll wird immer der Name Peter Kraus fallen. In den 50er Jahren wurde der talentierte Musiker entdeckt und entwickelte sich schnell zu einem der größten Teenieidole seiner Zeit. Seine lockere Art und Hits wie “Sugar Baby” und “Mit siebzehn” trugen zu seinem großen Erfolg bei. Auch als Schauspieler und Moderator machte sich Peter Kraus einen Namen.
Im Jahr 1958 spielte er in “Wenn die Conny mit dem Peter” an der Seite von Cornelia Froboess. Trotz seines Alters denkt Peter auch heute noch nicht ans Aufhören. 2022 veröffentlichte er sein bislang letztes Album “Idole” und begeisterte aufs Neue seine Fans.
Katja Ebstein (geb. 1945) – Wunder gibt es immer wieder

Mit dem Lied “Wunder gibt es immer wieder” erreichte Katja 1970 den dritten Platz beim Eurovision Song Contest und erlangte dadurch internationale Bekanntheit. Ihre Lieder wurden in mehreren europäischen Sprachen wie Italienisch und Spanisch veröffentlicht. Beim “International Songfestival” in Brasilien erhielt sie kurz darauf den Titel “Beste Sängerin”. Doch es folgte nicht nur eine erfolgreiche Karriere als Sängerin, sondern sie begann auch eine TV-Karriere.
Sie moderierte zahlreiche Musikshows und spielte in verschiedenen TV-Produktionen mit. Mit über 30 Studioalben deckt sie außerdem verschiedene Musikgenres ab. Darüber hinaus engagiert sich Katja politisch und ist aktuell Teil der Bundesversammlung. Sie gründete 2004 eine Stiftung zur Förderung von Kindern und Jugendlichen.
Mathieu Carrière (geb. 1950) – Die Spaziergängerin von Sans-Souci

Mathieu Carrière ist einer der bedeutenden deutschen Charakterschauspieler. In den 70er Jahren studierte er Philosophie bei dem renommierten Theoretiker Gilles Deleuze, während er gleichzeitig seine Karriere in Film und Fernsehen vorantrieb. Der aus Hannover stammende Schauspieler arbeitete mit internationalen Stars wie Claudia Cardinale, Brigitte Bardot und Romy Schneider zusammen.
1982 spielte er zum Beispiel an der Seite von Romy Schneider in dem Filmklassiker “Die Spaziergängerin von Sans-Souci”. Insgesamt hat Carrière in über 200 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Auch im fortgeschrittenen Alter ist er aktiv und übernahm 2022 eine Rolle in der Telenovela “Rote Rosen”. An seinem 70. Geburtstag outete er sich außerdem als Transgender.
Margarethe von Trotta (geb. 1942) – Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Margarethe von Trotta machte ihren Abschluss an einer höheren Handelsschule, bevor sie an die Universität ging. Nach zwei abgebrochenen Studiengängen entschied sie sich schließlich für eine Schauspielausbildung. Ihre erste Filmrolle erhielt die Tochter aus einer Adelsfamilie im Jahr 1967 nach kleineren Theaterauftritten.
In den folgenden Jahren arbeitete die Berlinerin mit Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder und Volker Schlöndorff zusammen, wodurch sie sich einen Namen machte und einem breiteren Publikum bekannt wurde. 1971 heiratete sie Schlöndorff, und gemeinsam schrieben und inszenierten sie die Literaturverfilmung “Die verlorene Ehre der Katharina Blum”. Heute ist von Trotta vor allem als Regisseurin und Drehbuchautorin tätig, wo sie ihre kreative Ader ausleben kann.
Angela Winkler (geb. 1944) – Die Blechtrommel

In den 60er Jahren begann Angela Winkler ihre Karriere auf der Theaterbühne. Ihr Filmdebüt gab sie 1969 in “Jagdszenen aus Niederbayern”. Den Durchbruch erreichte sie schließlich mit ihrer Hauptrolle in “Die verlorene Ehre der Katharina Blum”, einer Verfilmung der Erzählung von Heinrich Böll. Obwohl Angela große Erfolge in der Filmbranche feiern konnte, zog es sie immer wieder zum Theater zurück, wodurch sie zeitweise seltener vor der Kamera zu sehen war.
Ab 2010 nahm sie wieder vermehrt Film- und Fernsehrollen an, wodurch sie auch einem jüngeren Publikum bekannt wurde. Jüngere Zuschauer kennen sie aus der deutschen Netflix-Serie “Dark”, die 2017 erschien. Im Jahr 2021 war sie zudem im “Tatort” zu sehen.
Nastassja Kinski (geb. 1961) – Tess

Nastassja Kinski hat ihr Talent zweifellos von ihrem berühmten Vater Klaus geerbt, der als Schauspieler Filmgeschichte geschrieben hat. Sie begann ihre Karriere im Teenageralter und gab ihr Debüt mit nur 13 Jahren in Wim Wenders “Falsche Bewegung”, der 1974 erschien. Ihren großen Durchbruch erzielte die Berlinerin schon im Jahr 1977.
Ganz Deutschland sprach damals über die “Tatort”-Folge “Reifezeugnis”, in der Nastassja als Schülerin eine Affäre mit ihrem Lehrer begann. 1979 erlangte sie mit dem Film “Tess” auch internationale Bekanntheit. Heute ist Nastassja zwar noch aktiv, aber weniger präsent. Sie ist immer wieder in neuen Filmen zu sehen, nimmt aber auch an Unterhaltungsshows wie “Wer weiß denn sowas?” teil.
Hanna Schygulla (geb. 1943) – Liebe ist kälter als der Tod

Hanna Schygulla wurde als preisgekrönte Schauspielerin vor allem durch ihre enge Zusammenarbeit mit Regisseur Rainer Werner Fassbinder bekannt. Ihr Durchbruch kam im Jahr 1969, als Fassbinder ihr die Hauptrolle in “Liebe ist kälter als der Tod” gab, die den Beginn einer langjährigen kreativen Partnerschaft markierte.
Ihr Einfluss auf Fassbinders Werk war erheblich. Hanna war auch in internationalen Produktionen zu sehen, wie der Miniserie “Peter der Große” im Jahr 1986. In den USA konnte sie jedoch nicht dauerhaft Fuß fassen, da sie sich nicht als deutsche Marilyn Monroe oder Marlene Dietrich etablieren wollte. Jüngere Zuschauer kennen sie durch ihre Zusammenarbeit mit Regisseur Fatih Akin.
Cher (geb. 1946) – I Got You Babe

Mit dem Hit “I Got You Babe” schuf Cher zusammen mit ihrem damaligen Partner Sonny Bono einen unvergesslichen Oldie. Doch seit sie sich ihrer Solokarriere widmet, hat Cher noch größere Erfolge erzielt, insbesondere mit dem Song “Believe”, der das Musikgenre revolutionierte.
Zahlreiche Nummer-1-Hits belegen ihre enorme Popularität und ihren Einfluss in der Musikindustrie. Cher ist nicht nur eine Musik- und Mode-Ikone, sondern hat sich auch als Schauspielerin einen hervorragenden Ruf aufgebaut. Für ihre Leistung in “Mondsüchtig” erhielt sie 1988 sogar den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Zuletzt war die Diva im Film-Musical “Mamma Mia!” zu sehen, das 2018 veröffentlicht wurde. Ihre Karriere als Sängerin hat sie mittlerweile beendet.
Ursula Andress (geb. 1936) – James Bond jagt Dr. No

Ursula Andress gilt als das ultimative Bond-Girl, da sie nicht nur das erste Bond-Girl überhaupt war, sondern auch eine legendäre Szene in “James Bond jagt Dr. No” spielte, in der sie im weißen Bikini aus dem Meer stieg. Obwohl sie im Anschluss daran in über 40 Film- und Fernsehproduktionen mitwirkte, blieb der Bond-Girl-Ruf stets an ihr haften.
Einer ihrer letzten großen Filmerfolge war “Kampf der Titanen”, der 1981 erschien. Seit den 90er Jahren zog sich Ursula zunehmend aus der Öffentlichkeit zurück. 2005 trat sie noch einmal in dem Schweizer Film “Die Vogelpredigt oder Das Schreien der Mönche” als “Madonna” auf. Heute genießt sie ihren Ruhestand in Rom.
Senta Berger (geb. 1941) – Die schnelle Gerdi

Senta Berger kann stolz auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken, die über sieben Jahrzehnte umfasst. Bereits 1950 spielte sie eine Nebenrolle in “Das doppelte Lottchen”. In den 60er Jahren schaffte die gebürtige Wienerin schließlich den Durchbruch in Hollywood und drehte an der Seite von Stars wie Frank Sinatra. Doch ab den 80er Jahren entschied sie, sich vermehrt deutschen Fernsehproduktionen zu widmen.
Mit Serien wie “Kir Royal” und “Die schnelle Gerdi” fesselte sie ein Millionenpublikum. Obwohl ihre Auftritte in den letzten Jahren seltener wurden, war Senta 2021 im Fernsehfilm “An seiner Seite” zu sehen. Ihre vielfältige Karriere macht sie zu einer der bedeutendsten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum.
Peter Maffay (geb. 1949) – Tabaluga

Peter Maffay zählt zu den erfolgreichsten Musikern in Deutschland mit etwa 50 Millionen verkauften Tonträgern. 21 Studioalben erreichten sogar die Spitze der deutschen Charts. Er begann seine Karriere ursprünglich als Schlagersänger in den 70er Jahren, doch später wechselte Maffay zu Rock und Country, was ihm eine treue und große Fangemeinde bescherte.
2021 veröffentlichte er das Album “So weit”, das erneut seinen Erfolg bestätigte. Er ist aber auch bekannt für die Figur des kleinen grünen Drachen “Tabaluga”, die er zusammen mit Rolf Zuckowski und Gregor Rottschalk ins Leben rief. Im Jahr 2022 wurde die Geschichte des Drachen mit einem neuen Abenteuer fortgesetzt.